Magnat Signature 1105

  1. 1 Hoch hinaus
  2. 2 Magnat Signature 1105: Klangtest und -vergleiche

Dass die im November letzten Jahres vorgestellte Signature-1100-Linie des aus Pulheim stammenden Herstellers Magnat (www.magnat.de) nur zwei Standboxen – und keine Regal- oder Center-Lautsprecher – umfasst, hat einen einfachen Grund: Sie markiert als Referenz-Serie die audiophile Speerspitze im breit aufgestellten Lautsprechersortiment des Herstellers, lässt Mehrkanalkonzeptionen also bewusst links liegen. Über den beiden Modellen 1105 und 1109 ist im Line-up der Rheinländer nur noch die Quantum Signature angesiedelt, ein 73 kg schwerer Lautsprecher-Trumm.

Von einem Leichtgewicht kann bei der hier getesteten Magnat Signature 1105 aber auch keine Rede sein. Knapp 28 Kilo je Box verteilen sich auf ein Gardemaß von etwas mehr als einem Meter – und das Ganze wirkt piekfein verarbeitet. Der kontrastreiche Einsatz von Metall – direkt an der Frontseite wie an den sichtbaren Verschraubungen der Chassis – hebt die knapp 2.600 Euro teuren Magnat Signature 1105 von den üblichen glatt designten Hochglanzoberflächen anderer Hersteller ab. Speziell der innerhalb einer gebürsteten Metallplatte eingelassene Doppelhochtöner – eingeklemmt zwischen den beiden Konustreibern – ist ein Blickfang. So auch die außergewöhnliche „Behelmung“: Die Magnat ist die erste Lautsprechersäule, auf der ich ohne schlechtes Gewissen meinen Rotweinkelch abstellen kann, denn der ruht bei ihr auf 3 mm starkem, gebürstetem Aluminium. Die rundherum 25 mm starke MDF-Behausung ist im Innern mehrfach versteift und lässt keinen Zweifel aufkommen, dass hier Resonanzen minimiert werden sollen. Bei den Rundungen hinten am Gehäuse beträgt die Stärke sogar 35 mm.

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Interessant ist nicht nur die Optik, sondern auch das Arbeitsprinzip der Magnat Signature 1105. Mir fallen stante pede mehr Vertreter des Zweieinhalb-Wege-Prinzipsein als solche, die auf Dreieinhalb-Wege setzen. Auf der Schallwand befinden sich vier Chassis – die beiden Hochtöner und der obere Tieftöner, der bis zur ersten Hochtongrenze bei 2300 Hz hinaufläuft, zählen als ganze Wege. Das untere Chassis – der „halbe Weg“ – wird bei 290 Hz ausgeblendet und kümmert sich nur um die tiefen Regionen.

Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich die Magnat Signature 1105 im Vergleich zu ihrer größeren Schwester als Wolf im Schafspelz, denn ordentlich Volumen rückseitig der Chassis haben beide mit auf den Weg bekommen. Während die Vierwege-Box Signature 1109 dem Mitteltöner ein eigenes Kabinett zuweist, teilen sich deren zwei 20 cm messende Basschassis letztlich auch nicht viel mehr Raum als die beiden 17-cm-Treiber der Magnat Signature 1105. Deren nutzbares Innenvolumen beträgt 46 Liter. Eine tiefe Bassreflex-Abstimmung bei circa 38 Hz unterstützt die beiden Woofer der 1105 im tonalen Untergeschoss.

Erfahrung in Sachen Treiberentwicklung hat Magnat schon seit den Achtzigerjahren gesammelt und greift dabei auf die laserbasierte Klippel-Messtechnik zurück. Statt auf relative weiche Membranen aus Polypropylen oder Papier setzt man in Pulheim lieber auf eine „Sandwich“-Konstruktion. Dabei wird ein Aluminiumkern mittels anodischer Oxidation zur Bildung einer front- und rückseitigen Oxidschicht angeregt. Die derart entstehende harte Keramik umhüllt den weicheren Alukern – so sollen die Vorteile von harten wie weichen Membranmaterialien vereint werden. Denn durch das steife Membranäußere und den weicheren Kern würden Resonanzen bedämpft, so Magnat, und somit die typischen Probleme von reinen Hartmembranen, die sich in Form eines aggressiven Klangbildes zu erkennen geben, unterbunden. Auch ein präzises Ein- und Ausschwingverhalten soll dadurch unterstützt werden. Nicht zuletzt deshalb habe man bei der Frequenzweiche auch nicht mehr all zu korrigierend mit Filtern eingreifen müssen, so Magnat. Das Credo laute: so wenig Filterung wie möglich, so viel wie nötig. Der Lautsprecher soll nicht über Gebühr „eingeschnürt“ werden, damit sich Dynamik und Kraft einer Aufnahme möglichst authentisch entfalten können.

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Eine Besonderheit der Magnat Signature 1105 stellt das „Hochton-Array“ dar. Hier kommen zwei eng beieinanderliegende Seidenkalotten unterschiedlicher Größe zum Zuge. Die Krux bei einem solchen Vorgehen ist das phasenrichtige Zusammenspiel der Kalotten. Die richtige Phasenlage zu treffen, in der sich die Schallpegel zweier Chassis im Übergangsbereich sauber addieren, ist gerade ab 5 kHz aufwärts eine besondere Herausforderung. Bei der 1105 laufen beide Hochtöner zunächst über einen gemeinsamen Hochpass, damit sich dessen Phasenverhalten auf beide Tweeter gleich auswirkt. Erst danach erfolgt die zweite Filterstufe, in welcher der 30-mm-Hochtöner zu höheren Frequenzen hin aus- und der 20-mm-Supertweeter eingeblendet wird. Hierdurch ergäbe sich eine „harmonisierte Phasenlage der Hochtöner zueinander“, so Magnat. Die Ankopplung des 30-mm-Hochtöners an den Tiefmitteltöner erfolgt, wie schon gesagt, bei 2,3 kHz, also in einem Bereich, bei dem das TM-Chassis noch nicht mit starken Bündelungseffekten zu kämpfen hat.

Der kleine Superhochtöner übernimmt den Stab bei 18,5 kHz und soll bis 55 kHz hinauf spielen. Da wird so mancher sicherlich die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellen. Interessanterweise bewirkt aber in der Praxis das Bedecken des Superhochtöners eine Absenz an Luftigkeit im Klangbild und damit einen hörbaren Unterschied. Warum man anstelle der beiden Seidenkalotten nicht zu einem Bändchen oder einer Kombination aus Bändchen und Kalotte gegriffen habe, beantwortet mir der Entwickler der Magnat Singnature 1105, Christian Gather, ganz offen: In zahlreichen Versuchsreihen habe sich die Grundverwandtschaft der Seidenkalotten einfach als die subjektiv harmonischere Lösung gezeigt. Bei Magnat ist man jedenfalls stolz darauf, als einer der ersten Boxenhersteller die sogenannte „Hi-Res“-Zertifizierung erworben zu haben. Definiert nach den Anforderungen der JEITA (Japan Electronics and Information Technology Industries Association) besagt die, dass ein Lautsprecher nachweislich auch Frequenzen des Hochtonspektrums über 40 kHz wiedergeben kann.

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Magnat Signature 1105: Klangtest und -vergleiche

Die ersten Sparringsrunden, die die Magnat drehen darf, beginnen mit den unterschiedlichsten im Hörraum vertretenen Vergleichslautsprechern. Zunächst aber dürfen die Transistoren der erst vor kurzem getesteten Advance-Paris-Endstufenbeflissen ihrer Arbeit nachgehen, während ich die Magnat Signature 1105 übers Wochenende einspielen lasse – und einem wunderbaren 2014er Cuveé Concilium der Weinmanufaktur Untertürkheim auf den Grund gehe.

Ganz allgemein gesprochen fällt mir schon früh auf, dass sich die Magnat Signature 1105 von einer warmen, englischen Spielweise mit fülligem Bass und entsprechenden Mittenband-Tugenden partout distanzieren möchte. Von einem dezenten, abgemilderten Hochtonbereich kann keine Rede sein, zudem verblüfft die Magnat mit einer klaren, präzisen Grundtoncharakteristik, einer akkuraten und großzügigen Raumdarstellung sowie antrittsschnellen Wendigkeit, die sich eher mit der Gangart eines aktiven Abhörmonitors vergleichen lässt. Nähern wir uns Stück für Stück dem Klangbild der Magnat Signature 1105 an.

Der Bass

Fangen wir mit den Einzeldisziplinen an und wenden uns dem Bassbereich zu. Dieser Frequenzbereich beeindruckt nicht mit tumber Kraftentfaltung, sondern mit besonderer Souveränität in Form von Präzision, Geschwindigkeit und einer „tighten Einfassung“. Die mit fester Hand in den Hörraum servierten Bassimpulse haben durchaus Suchtpotenzial, gerade weil sie nicht aufdicken oder gar protzig daherkommen. Trägheit sucht man hier vergeblich. Der Bass gibt sich tonal neutral und spielt mit beeindruckender Konturierung auf.

pantha-du-princeZur Verdeutlichung des Gesagten bemühe ich die elektronischen Beats von Pantha Du Prince auf dem Stück „The Splendour“ vom Black-Noise-Album (auf Amazon anhören). Ungemein tief hinabreichend wälzen sich diese synthetischen Basswellen in den Hörraum. Wunderbar – doch alles andere hätte mich bei der Größe dieser Box auch enttäuscht. Entscheidender als das scheint mir, dass der Tiefton mit genau richtig dosiertem Punch und Volumen kommt, also ohne je mager oder umgekehrt aufgebläht zu wirken. Doch es ist diese bemerkenswerte Griffigkeit, mit der die Magnat den Tiefton fein säuberlich strukturiert und einfasst, die mich regelrecht begeistert. Die Schnelligkeit und Präzision im Bass sorgen für eine anspringende und mit viel Drive versehene Spielweise.

Explosionsgrafik vom 17-cm-Konus der Signature 1105

Am deutlichsten wird dies im direkten Vergleich mit den ebenfalls im Hörraum befindlichen Raumfeld Speaker L (circa 1.300 Euro), deren Anhebung im Bass für eine spaßbetonte, kernige Gangart sorgt. Zur etwas besseren Vergleichbarkeit werden auch die Raumfeld Speaker L von den französischen Endstufen angetrieben, ein zweites Anschlussterminal und ein die Aktivelektronik in den Winterschlaf schickendes Relais im Innern machen es möglich. Hier hebt sich die saubere und hochpräzise Spielweise der (doppelt so teuren) Magnat nun deutlich von der übermotivierten Bass-Betonung der Raumfeld-Lautsprecher ab. Gänzlich anders wiederum tönt die Elac 247.3 (circa 2.200 Euro), die im Bass keineswegs dünn aufspielt. Sie agiert wie die Magnat mit viel Verve und Tempo, reicht aber aufgrund ihres geringeren Innenvolumens nicht ganz so pfundig-mächtig in den Basskeller hinab.

Die Mitten

Leonard CohenIn Sachen Mittenwiedergabe lässt sich die Magnat auch von einer in diesem Frequenzbereich ausgesprochen feinfühlig agierenden Canton Vento 890.2 (circa 3.200 Euro) nicht beirren. Sie intoniert Leonard CohensStück „Slow“ vom Album Popular Problems (auf Amazon anhören) mit einer organisch-lebendigen, farbenfroh statt nüchtern proklamierten Stimmabbildung, die jeder noch so feinen Nuancierung und Variierung der Klangfarbe nachzugehen scheint. Die Canton timbriert vergleichsweise etwas wärmer – die Magnat ist, ohne unterkühlt zu wirken, neutraler unterwegs. Was einem besser gefällt ist eine Frage des Geschmacks. Als ansprechend und mit der richtigen Authentizität aufwartend empfinde ich beide Lautsprecher. Die Grundtonalität der Magnat wirkt direkt, neutral, ohne Hang zu gefälligen, warm-weichen Tendenzen, mit denen einige Hersteller für ein langzeittaugliches Hörambiente sorgen.

Monitor on steroids?

Hierfür ist die Magnat einfach zu ehrlich und „geradeaus“ abgestimmt – und macht deshalb auch sehr deutlich, wenn eine Aufnahme von nicht ganz so prächtiger Qualität gespielt wird. Für Sie zählen maximale Langzeittauglichkeit und ein hierfür dienliches höfliches Verschweigen von Produktionsfehlern zu den wichtigen Tugenden eines Lautsprechers? Nun, es gibt ja auch noch andere schöne Boxen! Diese Magnat jedenfalls geriert sich – trotz ihrer Größe und zu meinem Erstaunen – wie ein auf Steroide gesetzter Abhörmonitor. Eine solche fast schon gnadenlose Präzision und zeitrichtig-rhythmische Abbildung der Geschehens assoziiere ich jedenfalls mit einem Monitor – während eine ausgewachsene Standsäule doch eher für Pegelfestigkeit und tiefe Basswiedergabe stehen sollte. Aber, Sie ahnen es, die Magnat Signature 1105 macht einfach beides. Das beweist sie auch mit ihren fein- wie grobdynamischen Fähigkeiten. Was fast dazu führt, dass mir, während ich einen 2011er Robbione entkorke, so langsam die Lust vergeht, immer mehr Vergleichslautsprecher in den Hörraum zu wuchten …

Um besagten Dynamik-Fähigkeiten deutlicher auf den Zahn zu fühlen, komme ich gleichwohl nicht umhin, auch noch die für ihre Präzision geschätzte KEF LS50 – in der passiven wie aktiven Version (1.200 Euro bzw. 2.300 Euro) – sowie die mit dem JET-5-AMT-Hochtöner ausgestatteten, hochauflösenden AM-200-Aktivmonitore von Elac (circa 1.200 Euro) zu bemühen. Sicherlich sind das jetzt Vergleiche, die etwas hinken, zumal die Lautsprecher auch aus unterschiedlichen Preisklassen stammen. Aber trotzdem, es ergeben sich greifbare Unterschiede, und um die geht es mir.

Magnat Signature 1105

Beginnen wir mit der aus sieben Sätzen bestehenden Orchestersuite Die Planeten von Gustav Holst und greifen hier als besonderen Stresstest auf den Satz „Jupiter – The Bringer Of Jollity“ zurück. Da lobe ich mir doch die betagtere Nachbarschaft, denen ein abendliches Konzerterlebnis nichts auszumachen scheint, während der dB(A)-Wert in Richtung livehaftige Pegelregionen übergeht! Der Magnat, so zeigt sich, geht im Vergleich zu den Kompakten weder die Puste aus noch tendiert sie zu einer überscharfen oder glasigen Spielweise. Stattdessen liefert sie, wie man es von einem Standlautsprecher erwartet, Standfestigkeit, wenn es zur Sache geht und auch Übersicht, wenn sich mehrere Instrumente gleichzeitig so richtig ins Zeug legen. Es wäre freilich auch vermessen, von den drei kompakten Vergleichslautsprechern denselben grobdynamischen Fußabdruck zu erwarten wie von der Magnat. Erstaunlich ist da schon eher, das die Signature 1105 das bestechende feindynamische Auflösungsvermögen und die enorme Durchhörbarkeit der Kompakten – speziell auch bei leisen Pegeln – mitgehen kann.

Der Hochton

Für dieses Phänomen zeichnen insbesondere die beiden Hochtöner verantwortlich. Aber, und das spielt eine wichtige Rolle, auch deren nahtlose Kombination mit dem präzisionsverliebten Spiel der Signature 1105 im Tief- und Mittelton. Der Detaillierungsgrad in den oberen Lagen kann sich durchaus mit dem eines Bändchensoder eines AMTs messen.

My Brightest DiamondFür weitere Vergleiche bietet sich die englische Band My Brightest Diamond mit ihrem Stück „Pressure“ vom Album This Is My Hand (auf Amazon anhören) an. Die beiden Hochtöner der Magnat machen klar, dass mit ihnen richtig viel Pfeffer und Attacke möglich werden. Hochpräzise, ohne näselnde Neigung oder sägende Sibilantendarstellung zeigt sich die Magnat einer brillanten, aber gleichsam natürlich wirkenden Detailwiedergabe verpflichtet. Offenheit und Luftigkeit steigen mit ihr jedenfalls in deutlich höhere Regionen als beispielsweise mit dem erwähnten Raumfeld Speaker L. Metallische Hi-Hats wirken crisp, konturiert und sauber eingefasst.

Explosionsgrafik vom Doppelhochtöner der Signature 1105

Man darf der Signature 1105 durchaus einen leichten Hang ins Analytische bescheinigen, jedenfalls eher als ins Gefällige. Für Fans einer weich timbrierter Spielweise gibt es sicherlich andere gute Lautsprecher. Die Magnat tönt zwar weder rau noch glasig, aber doch messerscharf, präzise und klar. Nicht jeder bzw. jede wird das mögen und insbesondere mit mittelmäßigen Aufnahmen ist es in der Tat nicht immer ein Genuss. Aber so ist das nun einmal mit ehrlichen Monitoren.

Bühnentechnik

Was die Räumlichkeit angeht, greife ich gerne auf Stücke von Singer-Songwritern wie Ben Weaver oder Cat Power zurück. Auch weil sich bei deren reduziert-aufgeräumten Kompositionen ein scharfer Blick auf die Instrumentierung und die Position der Musiker im Raum ergibt.

Magnat Signature 1105 im Hörraum

Die Magnat Signature 1105 zeigt hierbei die ruhige Hand eines Chirurgen, jede Verwinkelung und Verästelung scheint sie aufzeigen zu wollen. Bei den im direkten Vergleich bemühten Isophon Indigo (seinerzeit circa 3.000 Euro) aus dem Vintage-Lager spielt sich die Musik mehr an und bei der Lautsprecher-Grundlinie ab, während die Signature 1105 viel weiter in die Tiefe einer Aufnahme hineinleuchten. Dabei gewähren sie auch den eindeutigeren Blick in das klangliche Panorama, lassen also einen genaueren Eindruck von Breite und Tiefe des Bühnenraums und die Positionierung von Instrumenten, Hintergrundgeräuschen oder Stimmen zu. Details aus der zweiten Reihe wie feinzilisierte Glöckchenarrangements, typisch beispielsweise für Alben von Sufjan Stevens, bilden sie mit körperhaftem Umriss und exakt bestimmbarer Lage ab.

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